Stöhrs Lesefutter
Xinjiang
Bestellbar

Xinjiang

China und die Uiguren

von Björn Alpermann

30,70 EUR
Taschenbuch

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten (4,90 EUR, ab 30,00 EUR versandkostenfrei, Abholung im Geschäft kostenlos)

Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783958261624
Verlag
Würzburg University Press (Würzburg)
Erschienen
08.09.2021
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
276
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
240 x 170 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Politikwissenschaft

Beschreibung

Die Situation in Chinas nordwestlicher Region Xinjiang hat in den letzten Jahren zunehmende internationale Aufmerksamkeit erfahren. Berichte über Masseninternierungen von Uiguren und anderen ethnischen Gruppen in Umerziehungslagern, Zwangsarbeit, Zwangssterilisation und weitere Menschenrechtsverletzungen beherrschen die Schlagzeilen und belasten die Beziehungen zwischen China und seinen Kritikern. Die chinesische Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen hingegen als Kampf gegen Terrorismus, islamistischen Extremismus und ethnischen Separatismus. „Xinjiang – China und die Uiguren“ präsentiert erstmalig in deutscher Sprache eine tiefergehende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem kontroversen Thema. Prägnant und anschaulich führt der erste Teil des Buchs in die komplexe Geschichte der Region ein. Der zweite Teil stellt die Entwicklungen im 21. Jahrhundert dar. Hierbei zeigt sich ein facettenreiches Bild der sozioökonomischen Entwicklung, der ethnischen Identität sowie der Sprach- und Religionspolitik. Der dritte Teil hinterfragt die gängigen Deutungen des Xinjiang-Konflikts, analysiert Proteste und Terrorismus ebenso wie die staatlichen Repressionsmaßnahmen und die internationale Dimension der Auseinandersetzung. Quellennah, basierend auf den Ergebnissen der neuesten Forschung und in einem unaufgeregten Ton vermittelt „Xinjiang – China und die Uiguren“ ein ausgewogenes Bild der aktuellen Konflikte.

Über den Autor

Dr. Björn Alpermann ist Professor und Lehrstuhlinhaber für Contemporary Chinese Studies an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.