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Politische Geschichte Starnbergs
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Politische Geschichte Starnbergs

von Paul Hoser

41,00 EUR
SA

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Details

ISBN
9783942915083
Verlag
Kulturverlag Stadt Starnberg (Starnberg)
Erschienen
23.10.2019
Auflage
2000. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
904
Einband
SA
Abmessungen
25 x 17.5 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte

Beschreibung

Vom kleinen Fischerdorf zur bedeutenden oberbayerischen Stadt – Starnbergs äußerst wechselhafte Geschichte hat das Antlitz der Gemeinde vielfach grundlegend verändert. Wirtschaftliche, soziale und infrastrukturelle Faktoren einerseits und weltpolitische Verwerfungen andererseits wirkten auf Starnberg ein und gaben wichtige Impulse für visionäre Entscheidungen, die ihrerseits wiederum oberbayerische Politik mitgestalteten. Der Teilband 1 zieht einen großen Bogen von den ersten Nachweisen Starnbergs in der Wittelsbacherzeit über Ausbau und Stadterhebung bis hin zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs und zu den bewegten Weimarer Jahren. Beleuchtet werden hierbei lokale Einrichtungen und soziales Miteinander, das sich allmählich entwickelnde Parteiensystem, das Weltbild im Wandel der Zeit und der ein oder andere handfeste politische Skandal. Auf diese Weise entsteht für den Leser ein profundes Bild politischer Tradition, die bis ins Starnberg der Gegenwart hineinwirkt. Aus der Tradition in die Zukunft – Kaum hatte sich Starnberg als eigenständiger politischer Faktor des Fünfseenlandes etabliert, da zerstörten auch schon die Weltkriegs- und Revolutionswirren und schließlich die Reichstagswahlen vom 5. März 1933 alles bisher Erreichte. Die politische Vielfalt, Garant einer von den Bürgern getragenen Politik und Triebkraft gesellschaftlicher Innovation, fiel in den Folgejahren der Despotie Hitlers und der Nationalsozialisten zum Opfer. Dass Starnberg in der Nachkriegszeit seine wichtige Stellung in der Region wiedererlangen und sogar ausbauen konnte, lag nicht zuletzt in der Rückbesinnung auf eine demokratische Politik, wie sie bis heute für diese Stadt typisch ist. Der Teilband 2 schildert das dunkle Kapitel der Machtergreifung Hitlers, der Errichtung des Einparteienstaats und der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Starnberg. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei auch den politisch bzw. religiös verfolgten Starnberger Bürgern. Im Deutschland der »Stunde Null« zeigt der Autor die gesellschaftlichen Phänomene der Nachkriegszeit auf, untersucht die Wirtschaftswunderjahre und skizziert die Hauptlinien moderner Starnberger Politik, darunter auch der Finanzprobleme, bis hinein in die Siebzigerjahre des 20.

Über den Autor

Dr. Paul Hoser promovierte 1988 an der Ludwig-Maximilians-Universität München über »Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe der Münchner Tagespresse zwischen 1914 und 1934« und arbeitet seither als freier Historiker und Übersetzer geschichtswissenschaftlicher Texte. Sein besonderes Forschungsinteresse gilt der Neueren und Neuesten Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte Bayerns im 19. und 20. Jahrhundert. Fachliche Schwerpunkte setzt er dabei auf die Geschichte der Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit sowie auf Regional-, Stadt- und Ortsgeschichte. Dr. Paul Hoser arbeitete u. a. zur Geschichte der Stadt Memmingen, zu den Auswirkungen der Novemberrevolution auf die Provinz, zur Parteigeschichte der DNVP sowie zur Entnazifizierung in Bayern. Er ist Mitglied des Kuratoriums des Instituts für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker e. V. sowie der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft e. V., Augsburg. Zuletzt erschien von ihm zusammen mit Wolf D. Gruner 2008 der Band »Wissenschaft – Bildung – Politik: Von Bayern nach Europa« als Festschrift für Ludwig Hammermayer im Reinhold Kraemer Verlag / Hamburg.