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Kriegssplitter
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Kriegssplitter

Die Evolution der Gewalt im 20. und 21. Jahrhundert

von Herfried Münkler

25,70 EUR
Gebunden

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Details

ISBN
9783871348167
Verlag
Rowohlt Berlin
Erschienen
25.09.2015
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
400
Einband
Gebunden
Abmessungen
22 x 15 cm
Gewicht
596 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik

Beschreibung

Die beiden Weltkriege haben den politischen Globus geprägt – aber das Wesen von Krieg und Gewalt selbst hat sich seither gewandelt. Herfried Münkler zeichnet diese kulturelle wie politische Evolution nach: So begünstigte gerade das Verschwinden von Imperien neue, endlose Kleinkriege – die teilkollabierten Gebiete im Nahen Osten etwa gründen auf dem Machtvakuum, das das untergegangene Osmanische Reich hinterließ. Die Soldaten solcher Konflikte sind heute weniger in Armeen als in kleinen Trupps formiert, deren brutalste Spielart der terroristische Einzelkämpfer ist. Auch die geopolitischen Konfliktlinien verlaufen nur noch selten entlang physischer Grenzen, sondern vielmehr zwischen konkurrierenden Werten, zwischen Demagogie und Aufklärung, Arm und Reich, zwischen Datenschutz und Datenspionage in künftigen Cyberkriegen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen plädiert Herfried Münkler, der sich einmal mehr als ein Meister der Zeitdiagnostik erweist, vehement für eine echte geopolitische Strategie des Westens.

Ein Buch, das uns die neuen Formen der Gewalt und die Welt von heute besser begreifen lässt.

Über den Autor

Herfried Münkler, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und eine unverzichtbare, prägende Stimme in den Debatten unserer Gegenwart. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke, etwa Die Deutschen und ihre Mythen, Der Große Krieg, Die neuen Deutschen (mit Marina Münkler), Welt in Aufruhr oder Macht im Umbruch, allesamt Spiegel-Bestseller. Herfried Münkler wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship, dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über ihn als Denker: «Klug, kühl und doch leidenschaftlich … Münkler fordert nicht nur die deutsche Politik heraus.»