Stöhrs Lesefutter
Langsamer nüchtern
Bestellbar

Langsamer nüchtern

Eine selbstironische Erzählung über Alkohol, Ausreden und den Weg zurück ins Leben

von Ansgar Gebhard

14,99 EUR
Taschenbuch

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten (4,90 EUR, ab 30,00 EUR versandkostenfrei, Abholung im Geschäft kostenlos)

Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783565763207
Verlag
epubli
Erschienen
27.09.2026
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
204
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
20.5 x 13.5 cm
Gewicht
285 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Ratgeber/Lebenshilfe, Alltag

Beschreibung

Langsamer nüchtern ist eine selbstironische, zugleich ernste Erzählung über Alkoholabhängigkeit, Ausreden und den mühsamen Weg zurück in ein nüchternes Leben. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive einer verdichteten Figur mit realem Kern: eines Menschen, der lange glaubt, alles noch im Griff zu haben, während Alkohol längst Alltag, Beziehungen, Arbeit und Selbstbild verändert. Das Buch beschreibt, wie aus Entspannung Gewohnheit wird, aus Gewohnheit Abhängigkeit und aus Hilfe zunächst etwas, vor dem man sich schämt. Es erzählt von Kühlschranklicht, Pfandflaschen, falschen Rechtfertigungen, Angst, Rückfällen, medizinischem Entzug, Therapie, Selbsthilfe und den kleinen Schritten, die ein Leben wieder tragfähig machen können. Dabei geht es nicht nur um den Betroffenen selbst, sondern auch um Angehörige: um Mitbetroffenheit, Grenzen, verletztes Vertrauen, Kinder, Freunde und die Frage, wie Liebe helfen kann, ohne zur Überwachung zu werden. Der Ton bleibt bewusst menschlich, klar und manchmal humorvoll, ohne die Krankheit zu verharmlosen. Langsamer nüchtern ist kein Ratgeber im engeren Sinn und ersetzt keine professionelle Hilfe. Es ist eine erzählerische Einladung, früher ehrlich hinzusehen: Sucht ist eine Krankheit – aber kein Freibrief. Hilfe trägt. Verantwortung bleibt.

Über den Autor

Ansgar Gebhard lebt in Horgenzell. In Langsamer nüchtern schreibt er nicht aus sicherer Distanz, sondern aus der Nähe eines Menschen, der Alkoholabhängigkeit in der Begleitung erlebt hat: mit Gesprächen, Hilflosigkeit, Hoffnung und dem Versuch, ehrlich hinzusehen, ohne jemanden bloßzustellen. Aus diesen Erfahrungen entstand eine verdichtete Erzählung über Sucht, Ausreden, Scham, Therapie, Angehörige und den Weg zurück ins Leben. Gebhard schreibt persönlich, klar und mit leiser Selbstironie, weil schwere Themen manchmal leichter zugänglich werden, wenn Wahrheit atmen darf. Wenn dieses Buch einen ersten ehrlichen Satz ermöglicht – „Ich brauche Hilfe“ –, hat es seinen wichtigsten Zweck erfüllt.