Stöhrs Lesefutter
Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur
Bestellbar

Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur

Eine Intervention

von Aleida Assmann

18,50 EUR
Taschenbuch

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten (4,90 EUR, ab 30,00 EUR versandkostenfrei, Abholung im Geschäft kostenlos)

Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783406748943
Verlag
C.H.Beck
Erschienen
17.02.2020
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
263
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
20.5 x 12.4 cm
Gewicht
336 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)

Beschreibung

Im Ausland gilt die deutsche Erinnerungskultur als Erfolgsgeschichte und Vorbild. Im Inland dagegen ist sie schon immer Gegenstand von Unbehagen und Kritik gewesen. Da sie selbstkritisch ist, gehören solche Gegenstimmen unbedingt dazu sie verhindern Fixierungen und halten die Erinnerungskultur lebendig. Inzwischen hat sich das Spektrum der Kritik allerdings noch einmal deutlich erweitert. Vom rechten politischen Rand aus werden die Grundlagen unserer Erinnerungskultur mittlerweile radikal in Frage gestellt.
Aleida Assmann geht in ihrem Buch, das nun in aktualisierter Neuauflage vorliegt, auf die kritischen Stimmen der jüngsten Zeit ein. Sie zeigt, was kontrovers ist, wo es Veränderungsbedarf gibt und welche Grundsätze in Zeiten eines neuen Nationalismus unbedingt zu verteidigen sind. Damit zeigt sie zugleich, dass unsere Erinnerungskultur ein nationales Projekt ist, das auf historische Veränderungen und immer neue Herausforderungen reagiert.

Über den Autor

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem A. H.-Heineken-Preis für Geschichte (2014), dem Balzan Preis (mit Jan Assmann, 2017) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).