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Die Politik des Wissens
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Die Politik des Wissens

Allgemeine deutsche Enzyklopädien zwischen 1928 und 1956

von Ines Prodöhl

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EA

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Details

ISBN
9783050089096
Verlag
De Gruyter (Berlin/Boston)
Erschienen
04.06.2014
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
301
Einband
EA
Kategorie
Nonbooks, PBS / Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)

Beschreibung

In Enzyklopädien wird ein als allgemeingültig definierter Wissenskanon festgehalten. Zugleich betonen diese Werke unter dem Deckmantel des Allgemeinwissens das "Eigene" in Abgrenzung vom "Anderen" und stiften auf diese Weise Identität. Doch wer legt fest, welches Wissen in ein Lexikon aufgenommen oder auch aus diesem eliminiert werden soll? Und welche Funktionen soll dieses Wissen erfüllen? Die Historikerin Ines Prodöhl geht diesen Fragen am Beispiel allgemeiner Enzyklopädien nach, die zwischen 1928 und 1956 im Deutschen Reich, der Schweiz und der SBZ/DDR entstanden. In ihrem Fokus stehen jene Akteure, die sich hinter der Zusammenstellung des in der Regel anonymisierten Wissens verbargen, die es beeinflussten und überwachten. Neben den kulturpolitischen Zielen der Behörden geraten so auch die Interessen der Verlage sowie des Kreises jener Wissenschaftler und Experten in den Blick, die an den Enzyklopädien mitwirkten. Die Studie erhielt 2009 den Ruprecht-Karls-Preis der Universität Heidelberg.